Meine Renault 20 Geschichte beginnt 1984, als ich meine Lehre als Autolackierer in einem Renault Fachbetrieb anfing. Damals lieferten wir auch die letzten beiden letzten R20 aus. Der Renault 25 war schon in den Ausstellungsräumen. Ich hatte damals bloß den Mopedführerschein und träumte ständig von den tollen Autos, an denen ich arbeitete . Mit 18 machte ich den Autoführerschein und erbte den R12TS meiner Großeltern . Das Auto hatte 10 Jahre auf dem Buckel und kränkelte ein wenig . Es war nicht mein Traumwagen. Nach paar Monaten bekamen wir einen Renault 20TS Automatic in Zahlung, ausgestattet mit zwei Gaspedalen, da der vorherige Besitzer das rechte Bein amputiert hatte. Eins links der Bremse und eins orginal rechts.

Es handelte sich um diesen R20 Baujahr 1982 in 483-dunkelblau, mit hellgrauem Interieur. Einfach nur schön. Ich kaufte das Auto, entfernte das zweite Gaspedal und fuhr lange Zeit bequem und problemlos. Im Laufe der Zeit modifizierte ich Manches. Hinten montierte ich blaue Kopfstützen, da ich keine grauen fand, sowie die Armlehne vorne vom R30. Da es eine mit braunem Lederbezug war, nähte mir meine Mutter einen grauen Überzug.


Vorne baute ich die Scheinwerfer vom R30 ein - oben links im Bild der Spender. Das war eine kleine Herausforderung, die Lichter mit den Relais so zu klemmen, dass sie wie beim R30 funktionierten: d.h., das Abblendlicht soll beim Einschalten des Fernlichts nicht ausgehen. Nach einiger Zeit habe ich das Auto dann verkauft. Anschließend kaufte ich diesen Renault 5TS.

Fraenk01

In dieser Zeit richtete ich einen Renault 30TS Automatic mit Klimaanlage her. Der Wagen war schlecht. Ich kaufte ihn billig. Alle vier Türen mussten durch gebrauchte ersetzt werden. Ich fand damals noch welche mit den Druckknöpfen an den Klinken, vom ersten Modell 1975. Die Radläufe und den Kofferraumdeckel musste ich schweißen. Von Vorteil war, dass der Vorbesitzer gebrauchte, vordere Kotflügel montiert hatte.
Der Wagen besaß ein braunes Interieur. Ich lackierte den Wagen damals in der R25 Farbe Lagon, grün 979. Dieser Farbton war neu, und mein R30 sah damit edel aus. (Leider gibt es kein Bild)
Ich machte den Wagen fertig, um ihn zum Controle Technique (Tüv) zu bringen.
Am Vorabend fuhr ich noch zum Tanken. Der Tankwart war ein absoluter R30-Fan und begeistert von dem schönen, neu lackierten Auto. Er machte mir ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte. So nahm ich das Geld und lies den Wagen stehen.

Dann war eine kurze Zeit Ruhe mit R20 und R30. Bis ich schließlich von einem Bauern einen 1979er Renault 30TX geschenkt bekam. Leider war der Wagen nur noch zum Schlachten zu brauchen. (Ebenfalls leider ohne Bild)
Kurze Zeit später kaufte ich mir einen Unfall R20 (rechts im Bild), der vorne links ein bisschen beschädigt war. Es handelte sich um einen 1981er 20TS in silber, 620. Diesen richtete ich wieder her, behielt ihn aber nicht sehr lange.

...dies ist längst nicht der letzte Renault 20 oder 30, den Fränk besaß.
Welche das waren, erzählt er auf der folgenden Seite weiter...

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