Bevor der Renault 20 im Jahr 1982 die Rallye Paris/Dakar gewann, hatten bereits seit 1979 verschiedene Renault 20 und 30 an dieser berüchtigten Rallye teilgenommen. Bis auf 1982 , erreichten sie leider allesamt nicht das Ziel. Als letzter Vertreter der Baureihe 127 nahm 1984 ein Renault 20 Diesel teil.


1979 - Renault 30 TS: Abbruch

1981 - Renault 30 TS: Abbruch
1982 gewannen die Brüder Bernard & Claude Marreau.
Der Prolog zu diesem Sieg fand im Jahr 1979 und 1980 statt, als sie sich mit einem Renault 4 beteiligten, ausgerüstet mit einem Sinpar Allradgetriebe. Damit erreichten sie 1980 als Dritte das Ziel.
1981 fuhren sie erstmals mit einem Renault 20 Turbo, dessen Motor, Antrieb und Fahrwerk dem Renault 18 entliehen wurden.
with kind permission of Sébastien from dakardanton who provides a lot of
information about the entire Paris-Dakar rallyes from 1979 - 1985.
Bei dieser Tour verunfallten sie jedoch (Bild unten) und mussten die Rallye daher abbrechen.

1981 - Renault 30 TS: Abbruch

1984 - Renault 20 Diesel: Abbruch
Doch ans Aufgeben dachten sie nicht, denn 1982 starteten sie erneut und fuhren einen grandiosen Sieg ein.

Am 01. Januar 1982 ging es los. Es war früher Morgen und dunkel, als die 4. Rallye Paris/Dakar am Place de la Concorde im Pariser Zentrum im Beisein von etwa 30.000 Zuschauern begann. Mit der Nummer 150 starteten Bernhard & Claude Marreau in einem Renault 20 Turbo 4x4, gefolgt von einem weiteren, baugleichen Turbo mit der Nummer 151, der vom französischen Team „Vails-Chanteaux" gesteuert wurde und in Dakar an Position Nr. 17 ins Ziel kommen wird.
Die Bilder unten und auf der folgenden Seite stammen aus dem französischen Buch „African Turbo par Bernard et Claude Marreau". Sie zeigen (unten v.l.n.r.): die Montage des Rallye-20ers, die Brüder Marreau -u.a. bei den Schweißarbeien-, die Abfahrt in Algier am 04. Januar 1982. Die Reihe darunter stammt von der Strecke in Afrika. Das rechte Bild zeigt den Zwanziger des Teams Vails-Chanteaux. Die Route der Rallye führte über Algerien, Mali, Obervolta in den Sengal an die Küste nach Dakar, wo sie am 20. Januar 1982 mit dem Sieg des 20ers mit der Nummer 150 endete.

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